Hühner für Einsteiger

Allgemeine Infos

  • Hühner leben in Gruppen von drei bis zu zehn Hühnern

  • Hühner brauchen viel Auslauf, ca. 4m² pro Huhn

  • In der Natur leben Hühner in Harems, also Hennen und ein Hahn.
    Kannst du keinen Hahn halten, ist das auch nicht schlimm, denn Hennen kommen auch ohne einen Hahn gut zurecht.

  • Hühner brauchen eine feste Futterquelle, also z.B. eine Futterschale im Hühnerhaus, aber mehrere Wasserquellen verteilt im Gehege, denn sie sind Gelegenheitstrinker. Das heißt sie trinken, wenn sie Wasser sehen, gehen aber nicht von alleine auf die Suche nach Wasser.

Hühner für Einsteiger

Bei der Auswahl der passenden Hühnerrasse, kommt es vor allem darauf an, was du dir von der Hühnerhaltung erhoffst. Es gibt z.B. Hühner, die sehr viele Eier legen oder welche mit einem lustigen Federkleid, die dafür aber nicht ganz so viele Eier legen.

 

Seidenhühner

  • Sind sehr einsteigerfreundlich

  • Haben ein flauschiges Federkleid

  • Ihr Wesen ist ruhig, neugierig und nach einem Kennenlernen beider Seiten auch sehr zutraulich

  • Scharren eher wenig

  • Legen im Vergleich zu anderen Rassen eher weniger Eier

  • Die Eier sind kleiner, als die Eier aus dem Supermarkt, eher Größe S

  • Haben eine hohe Lebenserwartung von bis zu zehn Jahren

Cochins

  • Sind einsteigerfreundlich

  • Haben ein buntes, farbenfrohes Federkleid

  • Das Wesen ist ruhig und aufgeweckt und sie können auch zutraulich werden

  • Scharren auch eher weniger

  • Die Eier sind auch kleiner und es wird genauso wie bei den Seidenhühnern eher nach Lust und Laune eiergelegt

Ein weißes Huhn steht auf einem schmalen, erdigen Pfad, der von einem einfachen Holzzaun und grüner Vegetation umgeben ist.

Wyandotten

  • Sind einsteigerfreundlich

  • meist zweifarbiges, getupftes Federkleid

  • Ihr Wesen ist aufgeweckt und neugierig, können mit viel Zuwendung auch handzahm werden

  • Scharren etwas mehr als Seidenhühner und Cochins

  • Legen auch kleiner Eier und das auch wie bei den anderen nicht ganz so zuverlässig

Für Eierfans

Allgemein kann man sagen, dass Hühner die jeden Tag im Jahr ein Ei legen eine sehr viel geringere Lebenserwartung haben, als zum Beispiel Seidenhühner, die vielleicht nur jeden zweiten oder dritten Tag ein Ei legen.

Wer also statt der oben vorgestellten Hühnerrassen zuverlässigere Eierlieferanten haben will, sollte sich lieber Legehenne zulegen. Dann muss man aber damit rechnen, dass diese eine viel geringere Lebenserwartung haben, ca. drei Jahre und auch deutlich aufgeweckter und scharrfreudiger sind als die drei Obigen Rassen.

 

Hühnerstall

Der Stall sollte wetterfest sein, das heißt wasserdicht, keine Zugluft und isolierend. Was außerdem sehr wichtig ist, ist der Schutz vor Fressfeinden. Der Stall muss also die Hühner vor Füchsen, Mardern, usw. schützen.
Einige Hühnerställe findest du hier.

 

Ausstattung

  • Mindestens eine runde Sitzstange

  • Ausreichend Nistkästen zum Eierlegen -> möglichst für jedes Huhn Einen

  • Eine Futterspender

  • Einen Wasserspender

  • Einstreu, gut geeignet sind Sägespäne oder Heu

  • ein Fenster, das ist vor allem im Winter wichtig, denn je weniger Licht Hühner bekommen, desto mehr lässt das Eierlegen nach.

Auslauf

Je größer der Auslauf, desto cooler ist es natürlich für deine Hühner, denn dann gibt es viel zu entdecken und zu fressen.
Also Faustregel kann man sich merken, dass ein Huhn mindestens 4m² Platz haben sollte.

 

Was sollte im Gehege vorhanden sein?

  • Hühner machen gerne und mindestens einmal pro Tag ein Staub- oder Sandbad. Das dient dazu ihr Gefieder zu reinigen. Deswegen ist es wichtig so eine Stelle zu schaffen, die trockene, staubige Erde enthält. Ist der Auslauf groß genug schaffen sie die Hühner auch die Stelle selbst.
  • Ganz wichtig sind auch überall Wasserquellen im Gehege, da Hühner, wie oben schon erwähnt Gelegenheitstrinker sind.
  • Im Auslauf sollten auch ein paar Büsche oder Bäume stehen, da diese den Hühnern Schutz vor Greifvogeln bieten und sich Hühner unter Bäumen und Büschen wohler fühlen. Im Sommer bieten diese zusätzlich einen angenehmen Kühleffekt durch die Verdunstungskälte.

 

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